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Allgemeine Meldungen

04. März 2021

Abschluss des Projektes WindNODE

ZEV erforschte Energiewende in Marienthal


Erzeugung und Verbrauch erneuerbarer Energien in Balance bringen – so lautet das übergeordnete Ziel des Projektes „WindNODE – Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands“. Insgesamt rund 50 Partner aus ganz Nordostdeutschland forschten dabei seit dem offiziellen Startschuss 2016 an der effizienten und intelligenten Integration von erneuerbaren Energien. Über einen Zeitraum von etwa vier Jahren förderte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das Projekt und somit auch die Forschungsarbeit der Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV).
 
Um herauszufinden, wie Niederspannungsnetze sinnvoll ausgebaut und intelligent gesteuert werden können, forschte die ZEV – gemeinsam mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau – intensiv im Stadtteil Marienthal. Da die Förderung des Bundes im März 2021 ausläuft, enden in diesem Monat auch die Untersuchungen der ZEV.

Sven Fischer, ZEV-Projektkoordinator, gibt einen Rückblick auf gewonnene Erkenntnisse: „In den vergangenen Monaten haben wir das Zusammenspiel von Einspeisungen aus regenerativen Energiequellen, variablen Energieverbrauchern und dem Einsatz von Energiespeichern untersucht. Unser Fokus lag dabei auf den Anforderungen an ein stabiles Netz, um auch unter den zukünftigen Herausforderungen die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können.“

Ein zentraler Bestandteil der Projektarbeit war die Installation eines multifunktionalen Lichtmastes an der Richard-Holz-Straße. Die ZEV nahm diesen im November 2018 in Betrieb. Neben der Beleuchtung und verschiedenen Sensoren sind an ihm auch zwei Ladepunkte für Elektrofahrzeuge installiert. Über einen Zeitraum von 28 Monaten konnten sowohl Daten zur Nutzung der Ladepunkte als auch Klimadaten aufgezeichnet werden.

Der Abschluss des Projektes beinhaltet auch den Abbau dieses Lichtmastes. Nachdem am 4. März 2021 der Ausbau der Stromzähler erfolgt, sollen in der 10. und 11. Kalenderwoche die Beleuchtung und schließlich der gesamte Lichtmast demontiert werden. Eine wissenschaftliche Nachnutzung des sogenannten Base Towers schließt die ZEV nicht aus – die konkrete Umsetzung ist nach aktuellem Stand jedoch noch offen.

„Wir haben relativ schnell gemerkt, dass unter anderem bei dem Thema Beleuchtung eine Anpassung auf die Bedürfnisse der Mieter von großer Bedeutung ist. Grundsätzlich können wir jedoch sagen – Elektromobilität im Quartier funktioniert!“, schließt Sven Fischer ab.

Ansprechpartner

Sven Fischer
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