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18. Oktober 2018

Max Pechstein und seine Kunst schmücken Gashäuschen der ZEV


Mit einem farbenfrohen Graffiti macht die ZEV seit vergangener Woche Werbung für die Kunstsammlungen der Stadt. Die Werbefläche – eine sogenannte Gasdruckregelanlage - steht an der Osterweihstraße unweit der Einrichtung und war vor der Aufarbeitung mit illegalen Schmierereien übersät. Volker Schneider, Kaufmännischer Geschäftsführer der ZEV: „Als jahrelanger Unterstützer der Kunstsammlungen und aufgrund der räumlichen Nähe der Station zum Museum kam uns die Idee, Max Pechstein beziehungsweise seine Kunst an die bis dato beschmierten Wände sprühen zu lassen.“
 
Die Umsetzung des Graffitis erfolgte durch den Reinsdorfer Künstler Swen Gerisch, der sich bereits seit mehreren Jahren um die Verschönerung der Strom- und Gashäuschen der ZEV kümmert. Die Gestaltung der Motive erfolgte in enger Abstimmung mit den Kunstsammlungen sowie der Familie Pechstein. Hauptmotiv ist das 1924 entstandene Ölgemälde Monterosso al Mare. Julia Pechstein, Enkelin des Zwickauer Künstlers, äußert sich erfreut über die Initiative: „Ich war sehr gespannt, wie die Umsetzung aussieht, und bin begeistert. Die frische, lebendige und einladende Darstellung ist eine Bereicherung für das Stadtbild von Zwickau.“
 
Genau wie die Pechstein-Erbin hofft die ZEV, mit dem neu entstandenen Kunstwerk den einen oder anderen Besucher ins Museum zu locken. Julia Pechstein ist sich sicher, dass die ZEV damit ganz im Sinne Ihres Großvaters gehandelt hat: „So würde sich auch Max Pechstein freuen, wenn seine Bilder Zugang zu allen Bürgern erhalten. 1919 hatte er selbst postuliert: ‚Kunst und Volk müssen eine Einheit bilden. Die Kunst soll nicht mehr Genuss weniger, sondern Glück und Leben der Masse sein!‘ Das trifft doch auf diese Gestaltung durch die ZEV voll und ganz zu.“
 

Ansprechpartner

Patrick Hoppe
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